Geocaching Extrem (T5)

Bisher dachte ich bei Geocaching immer an eine gemütliche Schnitzeljagd mit Smartphones. Für all jene die Geocaching noch nicht kennen, es handelt sich hierbei um das Suchen von Schätzen mithilfe eines GPS Geräts.  
Im Internet, bspw. auf http://www.geocaching.com/ werden die verfügbaren Caches der verschiedenen Regionen aufgelistet. Nachdem man die Koordinaten in sein GPS Gerät oder ein Smartphone (mit entsprechender APP) eingetragen hat, kann es losgehen. Man geht oder fährt bis zum Zielpunkt und sucht dann nach dem Schatz. In der Regel befindet sich eine Kunststoffdose mit verschiedenen Kleinteilen und einem Logbuch im Versteck. Im Logbuch trägt man seinen Geocachingnamen, sowie das Datum und die Zeit des Funds ein. Wer etwas aus der Dose herausnehmen möchte, muss etwas anderes hineinlegen. Das nennt man Traden. Zuhause am PC, logged man den Fund anschließend auf www.geocaching.com.  … Caches sind sehr vielfältig aufgebaut. Es gibt Singles, Multis, Serien und einige mehr. Viel Spaß machen die Multis. Hierbei bekommt der Geocacher an jeder gefunden Stelle die Koordinaten des nächsten Verstecks. Oftmals müssen diese errätselt oder berechnet werden. In der weiteren Beschreibung eines Caches stehen auch Angaben zur Schwierigkeit der Umgebung, also wie einfach oder schwer man das Versteck erreichen kann (T1-T5). Bei dem Cache der folgenden Geschichte handelt es sich um einen T5 und glaubt mir, T5er sind kein Spass! Dafür muss man üben und vor allem entsprechend ausgerüstet sein
Als ich wieder einmal, nach einem Fotospaziergang vom See kam, sah ich zwei junge Frauen mit Bergsteiger Ausrüstung im Wald. Auf meine Frage was sie denn suchen, antworteten Sie einen Geocache und zeigten nach oben. Bei genauem Hinsehen konnte man die Dose im Wipfel des Baumes erkennen. Im Winter, als die Bäume ohne Blätter waren, ist mir einmal ein Privatweg Schild im Wipfel eines Nachbarbaumes aufgefallen. Ich hatte mich damals gefragt, wie es dort hochgekommen ist und warum jemand so etwas tut. Jetzt weiß ich es.  Ungläubig verfolgte ich die weiteren Vorbereitungen und konnte bei den Kletteraktionen ein paar Fotos machen.

Der Baum ist geschätzte 20m hoch! Nochmals, meinen herzlichen Glückwunsch an die Beiden! 

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